8. Ehrenberg Burgenrennen

MTB-Uphill-Rennen sind ja eigentlich nichts für dicke alte Männer, aber nachdem mir ein Teamkollege versicherte, dass die Strecke „überhaupt nicht steil“ sei und sich die nackten Zahlen in der Ausschreibung (8km, 450hm) auch nicht ganz so schlimm lasen wie so manch anderes Bergrennen in der Umgebung, war ich heute beim 8. Ehrenberg Burgenrennen am Start. Überwiegend auf Forststrassen mit wechselnder Steigung, einigen Kehren und Flachpassagen zwischendurch ging es bei Kaiserwetter von Ehenbichl hinauf zur Burgruine Ehrenberg, einer der ältersten Festungsanlagen im nördlichen Tiroler Voralpenland, die im Übrigen absolut sehenswert ist.

Musik: 2 Inventions – Sweet Salsa

Richtig steil war es tatsächlich nicht: Gefahren bin ich nur auf dem großen und mittleren Kettenblatt, allerdings permanent am Anschlag mit einem Durchschnittspuls von 175. Gefühlt war das Rennen anstrengender als ein 4-Stunden Marathon. Trotzdem hat es Spass gemacht und mit dem Ergebnis war ich auch zufrieden. Nach 29:31min und  6 Minuten hinter dem Tagesschnellsten, dem Tiroler Bergmeister Frank Kerber vom Team GAZI Radhaus, kam ich als 7. der AK2 ins Ziel. Ein großes Lob gebührt dem Radclub Reutte, der mit großem Engagement eine sehr gut organisierte Veranstaltung auf die Beine gestellt hat und dem zu wünschen ist, dass er im nächsten Jahr die angestrebte  Teilnehmerzahl von 200 erreicht.

Veröffentlicht von

bbbaschtl

fährt Rennrad und Mountainbike im Allgäu

7 Gedanken zu „8. Ehrenberg Burgenrennen“

  1. Soso, dicke alte Männer auf knubbligen Reifen also… 😉
    Ja, bei so einem Bergrennen ist egal, wie wenig steil es ist – letzten Endes macht es richtig Aua. Gibt es doch kein vertun: Von Start bis Ziel Anschlag mit optimalen Pacing und bei der Kürze heisst es halt: sich so richtig quälen. 🙂

  2. Toller Bericht und schönes Video !!! Als dicker nicht so alter Mann hatte ich allerdings auch keinen Vorteil. Tja, früher waren wir jung und dünn, jetzt sind wir nur noch und 😀

    1. Der fliegende Start hat nicht ganz geklappt, weil sich ein kleiner Junge mit Kamera todesmutig vor das Führungsfahrzeug gestellt hat, was dem Streckensprecher einen kräftigen Tiroler Fluch entlockte. 😉

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