5. M3 Montafon MTB Marathon

32,5 Grad zeigte der Garmin gestern um 9.00 Uhr beim Start in Schruns an, mein Wetter.
Wie im letzten Jahr ging ich wieder auf die M2-Strecke über 65km und 2.400hm. Bei der Startaufstellung stand ich direkt hinter dem Lizenzfahrerblock und entsprechend flott ging es die ersten 10 Kilometer das Silbertal hinauf, so dass ich am ersten langen Anstieg bis zum Kristberg etwas herausnehmen musste, um nicht zu überdrehen, und einige Plätze verlor. Danach fühlten sich die Beine immer besser an und dank der hervorragenden Flaschenversorgung an den Verpflegungsstationen hatte ich keine Probleme mit der Hitze.

Was hat der auf dem Helm? Einen Raketenantrieb?

Den Trail hinunter nach Gantschier schob ich im oberen Teil und büßte dadurch wieder ein paar Positionen ein. War aber besser so, denn da gab es ein paar üble Stürze. Auf dem letzten langen Anstieg nach Mattschwitz fuhr ich dann einen nach dem anderen vor mir auf und zum Schluss reichte es nach 3:43h für Platz 6 bei den Masters 2 und Platz 44 von 285 in der Gesamtwertung. Die Veranstaltung war wieder top organisiert und man merkt einfach, dass eine solche Veranstaltung in österreichischen Tourismusgebieten noch einen ganz anderen Stellenwert einnehmen kann als in Deutschland.

Musik: ParadoxicIII – Masterdance

11. König Ludwig Bike Cup Oberammergau

Gestern war ich wieder beim König Ludwig Bike Cup in Oberammergau auf der 80km Runde mit am Ende knapp 2.700hm am Start. Das Wetter passte auch wieder, der Frühnebel riss auf und die meiste Zeit schien die Sonne. Trotzdem waren viele der Schlüsselstellen bergab feucht, rutschig und schlammig, was zu einem kleinen aber zum Glück folgenlosen Ableger vor der sogenannten „Hölle“ führte. Dank eines verhaltenen Beginns lief es auf den beiden 25km-Runden am Ende richtig gut und so konnte ich meine Zeit vom letzten Jahr um fast 20 Minuten verbessern. Ein paar neue und alte Bekannte traf ich vor, nach und während des Rennens auch noch und so war es wieder ein schöner Tag bei einer wieder hervorragend organisierten Veranstaltung. Nur die Zeitmessung könnte vielleicht mal auf Transponder umgestellt werden…

Musik: Atomic Cat – Turn Back

Am Ende reichte es in 4.25:15h mit Platz 11 in der Klasse Master1 nicht ganz für eine Top10-Platzierung, aber wenigstens waren dort nur Jüngere und in der Gesamtwertung keine Damen vor mir. 😉