Deutscher Meistertitel verteidigt

Obwohl ich heuer aus verschiedenen Gründen noch kein einziges Rennen bestreiten konnte war klar, dass ich als Titelverteidiger bei der 7. Deutschen Justizmeisterschaft MTB im Rahmen des 16. Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathons an den Start gehen musste. Mein Wintertraining lief zwar ganz gut, aber die letzten 6 Wochen waren recht bescheiden. Kontinuierliches Training und größere Umfänge waren nicht möglich. Auf einen Soloritt wie im letzten Jahr wollte ich mich deshalb auf keinen Fall einlassen. Dranbleiben hieß die Devise und dass war ganz schön hart, denn von Anfang an schlug Klaus Krämer, ein 34-jähriger Strassenfahrer aus Montabaur vom Landgericht Koblenz, ein horrendes Tempo an, das dazu führte, dass wir bereits nach 8 von 52km alleine an der Spitze waren. Bergauf drückte er dermaßen schwere Gänge, dass ich große Mühe hatte, dran zu bleiben. Nach der Hälfte des Rennens musste oder wollte er dann aber zurückstecken und ich konnte (zum Glück) das Tempo bestimmen. Wie schon letztes Jahr waren manche Streckenposten noch nicht auf selbigem, aber wir haben uns fast nicht verfahren. Andere Teilnehmer/innen hatten da wohl weniger Glück. Da gibt es Verbesserungspotential. Obwohl die Strecke gegenüber dem Vorjahr verändert wurde, war sie wiederum sehr reizvoll: Abwechslungsreich mit vielen Auf- und Abfahrten und fantastischen Ausblicken auf das Rheintal. Auch der Inhalt des Startbeutels und die kostenlose Versorgung mit Frühstück vor und Pasta und Getränken nach dem Rennen können sich sehen lassen. Nach kanpp 52km, 1.300hm und 2.22h Fahrzeit fuhr ich zeitgleich mit dem neuen Justizmeister der Senioren 1 Klaus Krämer ins Ziel. Diesmal mit fast 20 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten meiner Altersklasse. Da ist der Versuch des Hattricks 2016 wohl Pflicht… 😉