Zwift Level 26 +

Nach einer gefühlten Ewigkeit „stuck on level 25“ hat Zwift mit dem Update von heute u.a. die Level 26-50 eingeführt. Der Zeitpunkt fällt sicher nur zufällig mit der Preiserhöhung für Bestandskunden von 10,- auf 15,- EUR monatlich zusammen. Was es nun an weiteren Belohnungen für Kilometersammler auf Zwift gibt, kann man bei Zwiftinsider nachlesen. Level 26 bescherte mir eine überdimensionierte und optisch gewöhnungsbedürftige POC-Sonnenbrille. Hmm…

zwift-level26-glasses-840

Naja, wenigstens bekommen diejenigen, die bereits Level 25 erreicht haben, bis zu ihrem bisherigen potentiellen Level 8-fach Payback, äh XP-Punkte. Deshalb schnellte mein XP-Zähler heute pro Kilometer statt um 20 gleich um 160 Punkte nach oben. Damit war Level 26 schnell erreicht und das bleibt bei mir bis Level 50 so, denn dort war ich bereits bisher. 🙂 Leider gibt es bis Level 50 nur „Soft-Upgrades“ (Klamotten etc.). Neue Räder bzw. Laufräder sollen erst in einem künftigen „Zwift-Store“ verfügbar sein, aber wenigstens nicht gegen Geld sondern für erstrampelte XPs.


Update 04.12.2018: Neue S-Works Schuhe in weiss gibt es in Level 27.

s-works840


Update 06.12.2018: Level 28 bringt „Polka Dots Socks“ ein. Keine Ahnung , wie die aussehen. Gepunktete Socken hab ich nicht zur Auswahl. Will ich aber eigentlich auch gar nicht. Dafür wird man in Level 29 mit einem weißen S-Works Helm belohnt.

s-helm840


Update 08.12.2018: So sieht das Level 30 Kit aus. Enttäuschend unauffällig, nur mit einem kleinen 30er-Logo auf dem rechten Ärmel.

level30-840


Update 09.12.2018: Level 31 = Oakley Retro Brille


Update 10.12.2018: Die „Newsy“ Narrenkappe für Level 32 ging spurlos an mir vorbei. Nicht aufzufinden im Kleiderschrank. Dafür gab es s dann in Level 33 ein paar schicke „Fluoro“ Handschuhe in der VISION Teamfarbe. Ob die im Dunkeln leuchten?


Update 12.12.2018: Endlich mal ein schickes Kit für ältere Herrschaften in Level 34

level34-840


Update 14.12.2018: Ab Level 35 darf man sich die gelben MAVIC Schuhe anziehen

level35-840

Dauertest CUBE CROSS RACE C:62 SLT 2018 – 489km

Der neue Crosser hat nun 8 Ausfahrten mit 489 km und 6.217 hm hinter sich. Gegenüber der Serienausstattung habe ich zunächst die Shimano Wireless Unit EW-W111 nachgerüstet.

ew-wu111-840

Das kleine Teil wird an beliebiger Stelle in die Di2-Verkabelung eingefügt (zusätzliches Shimano Kabel EW-SD50 erforderlich!) und ermöglicht das Auslesen der Ritzelstellung und das Ladezustands des Akkus über einen ANT+ fähigen Bike-Computer, wie Garmin oder Wahoo, sowie die Schaltungseinstellung via Bluetooth über die Shimano E-Tube-App. Das Teil ist mit einem Straßenpreis von ca. 70,- EUR (+ ca. 15,- EUR für das zusätzliche Kabel) nicht ganz billig, aber die Ritzelstellung im Bike-Computer-Display ist ein angenehmes Feature, welches das Herunterschauen zur Kassette am Hinterrad überflüssig macht und zusätzliche Sicherheit auf dem Trail mit sich bringt.

speed-terrane-840

Nach 376km und 4.460hm habe ich die Serienbereifung Schwalbe X-ONE Allround vorne (380g) und Schwalbe X-ONE Bite hinten (460g) nach Empfehlung von Wildrad-Chef Walter auf Maxxis Speed Terrane vorn und hinten (373g und 360g) und die tubolito-Schläuche (Turbo CX / Gravel 30-40mm, 60mm Ventile, 52g) umgerüstet und dabei überrascht festgestellt, dass vorne ein Schwalbe Extralight No. 20 Schlauch  (77g) für 18-25mm Reifenbreite verbaut war. Leicht, aber nicht zu dem 33mm breiten Mantel passend. Vielleicht war das die Ursache für den leichten Druckverlust, den ich bis dahin am Vorderrad hatte. Hinten war dagegen ein passender Schwalbe Extralight No. 18 Schlauch (112g) für 28-44mm Breite montiert. Die Umrüstung brachte damit einen Gewichtsvorteil von 30g vorne und 160g hinten mit sich. Soweit so gut, aber:

Am Abend mit 4 bar aufgeblasen (Maxxis Empfehlung: 3.4 – 5.1 bar) hatte der Vorderreifen am nächsten Tag nur noch ca. 1.5 bar intus, während der Hinterreifen die Luft gehalten hat. Wieder auf 4 bar aufgepumpt musste ich nach 1,5 Stunden Fahrzeit nachpumpen, weil der Reifen gefühlt wieder deutlich unter 2 bar hatte. Am Abend dann nochmal auf 4 bar aufgepumpt und das Ventil handfest zugedreht, nachdem in diversen Forenbeiträgen davon die Rede war, dass ein (zu) lockerer Ventilsitz Druckverlust beschert, aber am nächsten Morgen wieder das gleiche Spiel: vorne fast platt. Also den tubolito Schlauch vorne ausgebaut und tatsächlich: die einzige Undichtigkeit des Schlauchs im Wasserbad war das Ventil. Am Ende des orangen Plastikstulpens des Ventils tritt Luft aus. Ich könnte ja mit einem Nachpumpen vor jeder Fahrt leben, aber ein Nachpumpen jede Stunde geht gar nicht. Den tubolito vorne habe ich vorerst durch den ursprünglich am Hinterrad verbauten Schwalbe Extralight No. 20 Schlauch ersetzt. Der hält die Luft bis jetzt.

Ansonsten macht das Bike mit seinem geringen Gewicht und seiner Leichtfüßigkeit richtig Spaß im Gelände und läuft auch auf der Strasse fast so schnell wie ein Rennrad. Das 46/36 Kettenblatt gefällt in dem crosstypischen Geschwindigkeitsbereich von 20 – 40 km/h gut, ein Nachjustieren beim Kettenblattwechsel ist wegen der geringeren Zähnedifferenz viel seltener nötig als bei einem Rennrad mit Compact- oder Heldenkurbel. Die Maxxis Speed Terrane rollen auf trockenem Untergrund (alles andere versuche ich ohnehin zu vermeiden) bestens und selbst bergab, in Kurven und beim Bremsen auf losem Untergrund scheint der Reifen mehr Reserven zu bieten, als ich mich derzeit traue auszuloten.

Dauertest CUBE CROSS RACE C:62 SLT 2018

Neues Bike im Dauertest: Passend zur Jahreszeit hat sich ein 2018er Cross-Bike CUBE CROSS RACE C:62 SLT eingefunden. Abgesehen von der Lackierung im Wesentlichen identisch mit dem 2019er Modell, insbesondere wurden die Laufräder nach dem Newmen-Rückruf durch die neuen R.38 Carbon Laufräder ersetzt. In der Rahmenhöhe 56 wiegt das Stollen-Geschoss in der Serien-Auslieferung mit 11-32 Ultegra Kassette ohne Pedale exakt 8.0kg, ein Top-Wert für ein Cross-Rad mit Scheibenbremsen und Di2-Schaltung. Bei den ersten beiden Ausfahrten macht sich das geringe Gewicht beim Beschleunigen und bergauf deutlich positiv bemerkbar. Gleichzeitig federt das Bike spürbar mehr als mein altes Alu-Cross-Rad. Die Standard-Cassette 11-28 hab ich bei meinem freundlichen Händler Wildrad in Wildpoldsried gegen eine 11-32 Kassette tauschen lassen, aber trotzdem ist die kleinste Übersetzung von 36-32 durchaus sportlich. Kurze Rampen kann man damit schon hochdrücken, längere Anstiege auf Schotter oder anderem nicht-asphaltiertem Untergrund erfordern aber eine solide Druckentfaltung im Oberschenkel. Letztendlich muss man seine Trainings-Strecken halt anpassen: Längere Steigungen mit 10 Prozent aufwärts auf unbefestigtem Untergrund sind nicht fahrbar, aber dafür rollt das Rad auch abseits befestigter Wege fast so schnell wie ein Rennrad. Insbesondere im Herbst/Frühjahr bei Kälte, Wind, nassem Laub, Split etc. das optimale Gefährt. 🙂

Wood Trails

Im Herbst steigen die Tourenfahrer des RSC AUTO BROSCH Kempten bei ihren wöchentlichen Samstagsausfahrten traditionell vom Rennrad auf das Mountainbike um, denn der Herbst ist die schönste Zeit zum Biken im Allgäu. „Wood Trails“ lautete das Motto für die Tour am 20.10.18. zu der sich trotz zunächst dichtem Frühnebel und einstelligen Temperaturen 11 RSCler aller Altersklassen eingefunden hatten. Und sie wurden nicht enttäuscht: Guide Walter packte auf der Tour über Durach, Oberzollhaus, Schwarzenberger Weiher, Oy-Mittelberg, Gerats, Riedis und Sulzberg den höchstmöglichen Singletrail-Anteil aus und nach gut einer Stunde Fahrzeit war auch die Sonne unser ständiger Begleiter. Fester Bestandteil der RSC-Samstagstouren ist eine zünftige Einkehr, diesmal im Cafestüberl in Holz (daher die Bezeichnung „Wood Trails“) oberhalb von Petersthal, zu der sich noch die „RSC-Rentner-Gang“ gesellte, pensionierte Radsportler mit WorldTour-Jahreskilometerleistungen unter Leitung des RSC-Präsidenten. Lustig war ’s und auch die Weiterfahrt verlief unerwartet sturzfrei. Bemerkenswert war das homogene Tempo in der Truppe: Alle hatten Spaß und niemand wurde überfordert. 🙂

Geht ’s noch?

Normalerweise habe ich als Radfahrer kein Problem mit Kraftfahrern im Allgäu. Der Verkehr auf meinen Trainings-Strecken ist meist gering und man hat es nicht eilig. Aber heute hatte ich auf einer knapp 3-stündigen Rennrad-Runde gleich viermal Glück, nicht vom Rad gefahren zu werden. Was ist hier los? Wo ist das Problem, die Verkehrszeichen zu beachten? Wo ist das Problem, die Vorfahrt des Gegenverkehrs beim Abbiegen zu beachten? Wo ist das Problem, den Sicherheitsabstand beim Überholen zu beachten? Wo ist das Problem rechts vor links zu beachten? Wo ist das Problem, als Verkehrsteilnehmer aufmerksam zu sein und Rücksicht zu nehmen?